Hier noch ein paar Bildchen.
Druckbare Version
Hier noch ein paar Bildchen.
moin See_Wolf.
Interessant, was Du hier so immer im Netz findest. Bist quasi unser Spähwolf.
LEGO.... Ich habe mir den LEGO Designer runtergeladen !
HAHAHA .......dauerte verhältnismäßig lange, bis es endlich installiert war.
So ein kleines Programm soviel Palaver...700MB oder so.
Das Programm ist echt gelungen. ..wohl kompliziert. Muss man sich wirklich Zeit für nehmen, um alle Funktionen herauszufinden.
Musste mit Erschrecken feststellen, wieviele verschiedene Bauteile es heute so gibt. Das war in meiner Kindheit noch anders.
Ansonsten Pluspunkt für den LEGO Designer. Wer Spaß am Editieren hat, sollte da mal reinschauen. Hat mich irgendwie an MINECRAFT erinnert.
Wobei.. mit echten Steinen zu basteln ,ist da doch schöner (gewesen).
Aber man glaubt gar nicht, wieviele Erwachsene sich mit LEGO beschäftigen. Das ist schon lange kein Kinderspielzeug mehr,
im klassischen Sinne.
Gruß,
HammerheadShark
Ahoi HammerheadShark.
Ich habe sehr viel in den einschlägigen LEGO-Foren herum gestöbert und du hast Recht.
LEGO ist tatsächlich ein sehr starkes Erwachsenen-Spielzeug geworden.
Ich war überrascht, wie viel ältere Leute sich damit beschäftigen und z.B. ganze Großstädte bauen. Vergleichbar würde ich noch Modellbau und die elektrische Eisenbahn dazu zählen.
Ha, über MineCraft habe ich mich erst daran erinnert, wie gerne ich als Kind mit den einfachen LEGO-Steinen spielte und da kam ich auf die Idee mal nach eine Software zu suchen. Sofort auch fündig geworden.
Dann musste ich ins Krankenhaus und hatte nur meinen Leppi mit einer lahmen Internetverbindung über Stick. Der Internet-Pries, welches man im KH bezahlen sollte, war ein Wucher und genauso lahm. Was tun ? Ah, ich habe ja LEGO dabei.
Und schon hatten mich die bunten Steine wieder in ihren Bann gezogen. Und ob ihr es glaubt, oder nicht. Kaum hatte es sich herumgesprochen, waren interessierte Zuschauer da. Auch Frauen. :-)
Wenn ich mich zurück erinnere waren meine ersten LEGO-Steine noch aus einem Kunststoff, der keine Sonneneinstrahlung vertragen hatte (Thermoplast). Mit ausgebleichten und verzogenen Steinen baute ich aber trotzdem damit.
Wenn man sich nun das Sortiment anschaut: Einfach der Wahnsinn. Dabei aber noch nicht mal LEGO-Technik oder diese merkwürdigen Roboterteile mit einbezogen.
Ich habe auch kleine Filmchen von LEGO-Fans gesehen, die erst ein Bild machen, dann einen Schritt die Szene umbauen, dann wieder ein Bild, usw... und zum Schluss zu einem Film zusammensetzen. Lustige Sachen dabei.
Ganz irre Fans verändern sogar die Bauteile im Programm und pinseln akribisch genau die Figuren an. Gesichter, Kleidung und Uniformen mit Orden und Dienstgradabzeichen, goldene Knopfreihen, oder Narben im Gesicht, passend zu ihrem dargestellten Thema. Das können keine Kinder sein, die so etwas machen.
Oder doch ? Sind eben große Kinder. :-)
Was ich vorhin noch vergaß bei meinen Modellen zu erwähnen, sie haben natürlich alle Einzelradaufhängung und passen sich, auch bei den Panzern je nach Untergrund an.
Unglaublich, was man man alles bauen kann.
Ja die erste Installation dauert etwas lang. Der Grund, die Bausteine werden dann erst in das Programm implementiert. Internetverbindung ist also beim Erststart notwendig.
Gruß und Spaß,
See_Wolf
PS @steppenwolf77 - Da hast du ein sehr Schönes Thema angeleiert.
Hier hat sich einer ein Papier/Kartonmodell eines Typ VIIc/44 im Maßstab 1:100 zusammengebastelt.
Schön zu erkennen:
Der ausgefahrene Schnorchel,
Der große Wintergarten mit 2 Zwillingsflak 2cm und etwas tiefer gelegen auch die 3,7er Flak.
Im Bug auf dem Deck sind vier Schotts zu sehen. Ich vermute mal, da sind einige Seeminen gelagert.
Man sieht auch, oder nicht, das Deckgeschütz. Bei dem Typ wurde zu der Zeit darauf verzichtet.
Und wie es sich gehört, ist die Kriegsfahne vorschriftsmäßig zensiert. Das muss so sein, wenn man auch sein Werk präsentieren möchte.
Vermutlich ist dieses Modell ein Käufliches. Solche Modelle sind aber nicht teuer. Leider stand sonst nichts dabei.
http://www.kartonmodellbau.net/pics/...1_100%2010.jpg
Was mir nicht ganz klar ist:
Der kleine Aufbau direkt vor dem Turm und am hinteren Bereich des Turms, unten diese rundliche Ausbuchtung ?
Vielleicht kann einer von Euch erklären, was das ist, oder welchem Zweck es dient.
Moin....
Nettes Modell, schön gemacht.
Aber C/44 :confused::confused:
Das ist wahrscheinlich auch wieder ein Projekt gewesen , welches nur auf dem Papier existierte (siehe VII E ).
VIIC/42 war ja teilweise schon fertiggebaut , wurde dann doch wieder demontiert oder abgewrackt.
Vom 44er habe ich noch nie was gelesen, und ich habe schon eine fette Enzyklopädie zur Hand. Auch im Internet scheint keine gute Info
darüber zu finden zu sein.
Der kleine Hügel vor dem Turm ? Keine Ahnung. Auch die Auswölbung weiter hinten kann ich nicht zuordnen.
Möglicherweise geplante Technik, die nie zum Einsatz kam ?
Die vier Schächte vorne sind wohl Minenausleger, was sonst...
Müsste man sich mal die Modellherkunft mit Anleitung beschaffen.....
Gruß,
Hammer
Ahoi HS.
Ja, du hast recht, das hat mich auch etwas verwundert.
Habe noch mal nach weiteren Infos gesucht und bin dabei nur auf einen kleinen Hinweis gestoßen.
"... ein Boot des Typs VIIc/41 das im Zustand 1944 dargestellt ist."
Das ist also ein ganz normales VIIc/41, jedoch mit Umbauten, die irgendwann 1944 gemacht, oder nur geplant waren. Ich habe mal in der polnischen Modellszene herum geschnüffelt. Das Modell stammt demnach aus diesem Bausatz in dem auch noch ein zweites U Boot, ein IXc/40 steckt.
http://forum.silenthunteronline.com/...1&d=1422024409
Hatte das VIIc/41 überhaupt schon einen Schnorchel ?
Dachte der Schnorchel kam erst beim VIIc/42. Kann mich aber irren.
Mal etwas für die unerfahrenen Papier/Kartonbastler.
Es gibt ja so einige Modelle, deren Drucke man aus dem Internet herunterladen kann und dann selber ausdruckt.
Da stehen oftmals auf den Druckvorlagen, welche/s/n Papier/Karton man benutzen sollte.
Diese Angaben können wie folgt sein und werden in Gramm angegeben:
10 - 60 g...........leichte Sorten................z. B. Durchschreibpapiere
60 - 120 g.........mittelschwere Sorten.......z. B. Schreibpapiere
120 - 150 g.......schwere Sorten
150 - 200 g.......Halbkarton......................z. B. Postkarten
200 - 450 g.......Karton
ab 450 g...........Pappen
z.B. wiegt ein 80 Gramm Papier (normales Briefpapier) auf 1 qm 80 Gramm.
Leichte Sorten werden sehr selten im Modellbau benutzt.
Mittelschwere Sorten nehme ich schon her für z.B. Scheinwerfer im Maßstab von 1:100. Dieses Papier lässt sich gut "runden".
Schwere Sorten für diverse Anbauten, die nichts zu tragen haben und an denen nichts hängt. Lassen sich auch schön "runden".
Halbkarton ist dann schon gut geeignet für z.B. dem Turm eines U Bootes. Oder auch schon tragende Teile.
Karton ist gut für Tragende Teile z.B. Spannten, oder längere Rumpf-/Wand-/Dachteile.
Pappen benötigt man eigentlich schon gar nicht mehr. Es sei denn das Modell hat ein "Skelett" welches schwere Anbauteile, oder weite Strecken überbrücken muss.
Natürlich sollte man auch seinen Drucker "befragen", welche Papier/Karton-Gewichte noch bedruckt werden können.
---------------------------------------------------------------------
Es gibt so einige Tricks, wie zum Beispiel das "Runden", auch "Strecken", oder "Stauchen" genannt.
Für die Herstellung von z.B. Parabolspiegel, oder Scheinwerfer für Oldtimerfahrzeuge, auch Reifen/Räder (konvex, konkav), nimmt man ein trockenes Tuch (verschieden weich/dick), spannt es leicht, faltenfrei zwischen den Fingern auf dem Basteltisch, legt das Papier darauf, hält es auf dem Tuch mit fest und reibt vorsichtig kreisend, oder auch nur in einer Richtung mit einem gerundeten Holzstift (verschiedene Rundungen am Stift) darauf.
Das Papier wird dadurch oben (Reibseite) gestaucht und unten (Tuchseite) gedehnt. Das Papier nimmt eine gerundete Form ein.
Wer darin schon Übung hat, wird noch etwas Feuchtigkeit hinzunehmen (anhauchen), oder sogar microfein stark verdünnten Holzleim versprühen.
Aber das gehört eigentlich schon zu den Geheimnissen der Modellbauer. Mit diesem Trick lassen sich auch Klebefalze, die ja Eckig sind "runden". Z.B. Reifen, Ringe, ... .
Kartonmodelle lassen sich aber auch mit richtiger Modellbaufarbe bemalen. Solche Modelle, wenn gut gemacht, lassen sich dann von Kunststoffmodellen optisch nicht mehr unterscheiden. Bevor man das Bemalen anfängt, mit weitem Abstand, in mehreren Durchgängen einen leichten Lacknebel auftragen. Dadurch erhält das Modell noch zusätzliche Steifigkeit und wird gegen Luftfeuchtigkeit beständiger.
Viel Geduld wünscht,
See_Wolf
Moin.
Ich habe mich nun auch schon viel mit Modellbau beschäftigt. Ob Autos, Flugzeuge oder Panzer.... alles mal gebastelt.
Aber das hier konnte ich kaum glauben.
RC Funktionsmodell der TITANIC.
Das Schiff sinkt sogar. Darf doch nicht wahr sein... auf welche IDEEN manche kommen.
RC Modelle können irrsinnig teuer sein. Ein Titanic RC Modell habe ich schon für gut 1000 Euro gesehen.
Ist dann auch ein Mordsteil, mit enormen Gewicht. Knapp 2 Meter lang, und wiegt glaube ich 18 Kilogramm.
Video sinkende Titanic
https://www.youtube.com/watch?v=aY-ICSJDUzc
Hier hat wohl jemand sein geliebtes Schiff in einem See versenkt. Taucher haben es Tage später geborgen.
Report der gehobenen Modell-Titanic:
http://www.google.de/imgres?imgurl=h...ed=0CDkQ9QEwBg
Sachen gibts....
Kaleu
HammerheadShark
Ahoi den Bastel-Freunden.
Was ein kleiner Wochenendausflug sein kann, ist der Besuch im deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven.
Nicht umsonst nennt man dieses Museum auch das "Mekka der Kartonmodellbauer Europas".
Ich kenne ja schon so einige Tricks, wie man bewegtes Wasser realitätsnah darstellen kann, aber das hier schlägt alles, was ich jemals gesehen habe.
Fasziniert stand ich vor dem Modell und versuchte gedanklich die Produktion der Wasserbewegung und Spritzer mir vorzustellen. Wie auch immer der Konstrukteur das bewegte dreidimensionale, aufspritzende Wasser so realitätsnah erstellt hat, bleibt wohl sein ganz persönliches Geheimnis.
http://www.explorermagazin.de/modelle/dsmtreff26.jpg
Bild aus http://www.explorermagazin.de/modelle/dsmtreffen.htm#
Auf dem Bild, leider zu klein, um es detailliert zu erkennen. Aber auch so lässt sich nicht unterscheiden, ob das ein Modell ist, oder doch ein echtes Schiff. Aber es ist ein Modell vollkommen aus Papier und Karton zusammengebaut. Um das zu beweisen, hat der Fotograf extra die Tischkante mit auf das Bild genommen.
Und weil es im deutschen Schifffahrtsmuseum steht, ist es sogar als Kartonmodelle, im Gegensatz zu dem eingangs aufgeführten U Bootmodell aus dem Magazin, ein echtes Museumsexemplar. Alles, was ich dort aus Papier und Karton gesehen habe, sind allesamt einzigartige Museumsstücke.
Wer also mal in die Nähe vom Bremerhaven kommt, sollte sich die Zeit nehmen und das Deutsche Schifffahrtsmuseum besuchen.
Gruß,
See_Wolf
Das ist in der Tat sehr beeindruckend :o
Danke fürs Teilen :)