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Gast
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Verfasst am: 23.05.2005, 11:46 Titel: Mal n interessanter Link zum Thema U-Boote und die Medien... |
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Moin, moin, Allerseits!
Bin neu hier, und gebe meinen Einstand mit einem kleinen netten Link, der sich lohnt:
http://www.cjb.cc/members/geschichte/seppdepp/025.htm
In diesem Sinne,
AngelusM. |
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Eagleeyesix Enigma


Anmeldedatum: 17.10.2003 Beiträge: 2632 Wohnort: Leipzig
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Verfasst am: 23.05.2005, 13:10 Titel: |
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Willkommen!  _________________ Niveau ist keine Handcreme!
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Gast
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Verfasst am: 23.05.2005, 13:56 Titel: |
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Hi willkommen in der 9ten  |
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Kptlt_Iceman_Böhme Flottillenwrack


Anmeldedatum: 20.10.2003 Beiträge: 337 Wohnort: Heroldsberg ein kleines unbeugsames Dorf
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Verfasst am: 23.05.2005, 14:00 Titel: |
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Auch von mir ein herzliches Willkommen! _________________ Gruß Iceman
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Gast
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Verfasst am: 23.05.2005, 14:15 Titel: |
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| Zitat: | „Vermutlich liegt bei diesem Vorwurf in der Sache eine Verwechslung vor mit der ungünstigen Nebenwirkung des deutschen "Fu-M-B" ("Anti-Radar"). Das Gerät warnte vor feindlicher Radarortung, hatte aber selbst eine minimale Eigenstrahlung, die geortet werden konnte. Da das Gerät bei Überwasserfahrt im Dauerbetrieb verwendet wurde, gab es auch genügend lange Signalsendezeiten, um eine Standortpeilung zu leisten. So sei es zum Verlust von etwa 35 bei insgesamt gut 800 gesunkenen Booten gekommen, ehe das Problem erkannt wurde.“
(…)
Eine Änderung der Operationstaktik nach Bekanntwerden der neuen Gefahren für die Boote war nicht möglich. Dies hätte andere eigene Technik und Bootstypen vorausgesetzt, die es aber zunächst nicht gab. ( 6 ) Als sich die gefährliche Nebenwirkung des Fu-M-B zeigte und somit zunächst kein Schutz vor der gegnerischen Technik möglich war, sperrte Dönitz für einige Zeit das weitere Auslaufen seiner U-Boote. Zwingende Gründe und ein strategisches Dilemma führten dann jedoch zur Entscheidung, auch ohne zureichende technische Sicherung die Atlantik-Einsätze wieder aufzunehmen: "Großadmiral Dönitz besucht unsere Flottille. Er sprach über den Einsatz der U-Bootswaffe und unser Mißgeschick: ' Wenn wir kein Boot mehr hinausschicken', legte er dar, ' wird der Gegner seine Geleitzüge nicht mehr sichern und die Schiffe ohne Schutz fahren lassen. Wir wissen aber, daß wir nur durch das Vorhandensein von Unterseebooten rund zwei Millionen Alliierte binden auf Kriegsschiffen und Werften. Dazu kommt der Zeitverlust durch Geleitfahrerei und anderes mehr. Es müssen also trotzdem Boote hinaus, um den Gegner zu fesseln, auch wenn sie nichts versenken. Die bloße Anwesenheit ist schon Erfolg!' " |
Schaeffer, K.G. Heinz: U 977. Geheimfahrt nach Südamerika. Wiesbaden 1974, S. 140-157, aus Angelus-Mortuus’ Link entnommen.
Stimmt das denn? Ich lese gerade P. Padfield (Der U-Boot-Krieg 1939-1945), und bei dem wird behauptet, dass die Geschichte, dass die Stahlung des FuMB das Peilungssignal wäre, nur ein „Bär“ war, den ein gefangengenommener alliierter Flieger den Deutschen aufband. Die Deutschen reagierten prompt und Dönitz verbat den Besatzungen das „Metox“ zu benutzen (mit der Konsequenz, das die U-Boot wieder „blind“ gegenüber Radaranpeilung wurden), obwohl dessen Strahlung gar nicht gepeilt wurde. Die Furcht, das „Metox“ (das nur Strahlung im Meterbereich entdeckte) der Grund für die Anpeilungen seien, war auch ein Grund für die späte Einführung des „Naxos“ FuMB für Zentimeterwellen.
Die Verantwortungsfrage stellt sich m.E. schon, wenn ein Kommandant seine Männer mit unzureichenden Waffen in die dann ungleiche Schlacht schickt. Entsprechend der militärischen oder strategischen Lage kann ein derartiger Opfergang zur „Fesselung“ des Gegners (also grob gesagt: Den Gegner dadurch beschäftigen, in dem ich ihm meine unterlegenen Soldaten opfere), durchaus geboten sein und Sinn machen; er sollte aber nicht den Ausblick auf die Frage verstellen, die da lautet: Warum war die U-Bootwaffe sowohl offensiv als auch defensiv unzureichend ausgestattet? Die Priorität wurde ja nach wie vor auf die mittlerweile strategisch unterlegenen Typ VII Boote gesetzt, die keine ausreichende Unterwassergeschwindigkeit hatten.
Dönitz’ Dilemma war, das er zum Anfang des Krieges zwar die richtige Doktrin hatte (Tonnagekrieg mit U-Bootrudeln), nicht aber die Waffen in ausreichender Zahl (Atlantikboote). Als er sie hatte, erwies sich zuerst die Waffe als stumpf (Unmöglichkeit der Unterwasserverfolgung und –ausflankung), und damit die gesamte Doktrin (mathematische Unmöglichkeit des Gewinns des Tonnagekriegs). Die Lösung, die Typ XXI-Boote kamen dann viel zu spät, man hatte bis dahin einen Schritt im Technologiewettlauf verpasst und die erfahrene Besatzung zur quzalitativen Bemannung der Boote war schon längst auf dem Grund des Atlantiks bzw. in den kanadischen Wäldern.
Cheers, |
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Gast
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Verfasst am: 23.05.2005, 16:30 Titel: |
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Naja.......seltsam fand ich die Geschichte von der "Eigenstrahlung" schon.....ich kann mir schlecht vorstellen, daß ein passives Empfangsgerät für elektromagnetische Strahlen eine eigene Abstrahlung haben soll...im Umkehrschluß würde das ja dann bedeuten, daß z.B Hausantennen auch abstrahlen, was mir allerdings nicht bekannt ist (hab Radio- und Fernsehtechniker gelernt - auch wenn's ne Weile her ist)....dazu kommt dann noch, daß das "Metox" als FuMB-Gerät (Funkmeßbeobachtung) bezeichnet wurde....und nicht als FumO-Gerät (Funkmeßortung) - also war der Metox nichts anderes als eine Antenne mit der Möglichkeit zum Richtungspeilen der Signalquelle (anhand der durch die empfangenen Signale induzierten Spannungsstärke, die varriierte, wenn man den "Metox" in verschiedene Richtungen drehte).
Wo sollt also die Eigenstrahlung herkommen? Oder weiß jemand, ob daß Metox mit einer Speisespannung versehen war, die eine Abstrahlung hätte verursachen können?
Is jedenfalls ne komische Sache......
Zum anderen denke ich nicht, daß die Boote tatsächlich so rückständig waren, wie man im Allgemein behauptet. Eine viel größere Problematik waren m.E. die jungen, nicht mehr auf dem Vorkriegsstand ausgebildeten Besatzungen und der enorme(!) Aufwand der Alliierten, die mit einer wahren Flut von Kriegsschiffen und Flugzeugen Jagd auf die "grauen Wölfe" machten....im Prinzip ein Wunder, daß nicht noch mehr Boote verloren gegangen sind.....und das wäre zwangsläufig der Fall gewesen, wenn die deutsche U-Boot-Technologie wirklich so arg hinter dem Mond gewesen wäre. Die enorme (und ab 1942 ständig und schnell steigende) Übermacht war letzten Endes eher der entscheidende Faktor.
Gruß,
Angelus-M. |
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Fritz Julius Lemp Flottillenwrack


Anmeldedatum: 20.02.2005 Beiträge: 1076 Wohnort: München
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Verfasst am: 23.05.2005, 19:05 Titel: |
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viel spass bei uns _________________
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uman Flottillenleitung


Anmeldedatum: 17.10.2003 Beiträge: 4122 Wohnort: münchen
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Verfasst am: 23.05.2005, 20:25 Titel: |
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auch ich wünsch dir viel spaß bei uns.
gruß uman |
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pierreandre Flottillenwrack


Anmeldedatum: 10.11.2004 Beiträge: 228 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 23.05.2005, 20:40 Titel: |
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Willkommen bei der 9ten!  _________________ Na Männer, alles klar?
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LI Fritz Flottillenwrack


Anmeldedatum: 24.02.2004 Beiträge: 1125 Wohnort: Schwedt/Oder
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Verfasst am: 23.05.2005, 20:54 Titel: |
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Willkommen an Bord der 9ten!
Gruß _________________
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dr.diesel Flottillenwrack

Anmeldedatum: 09.01.2005 Beiträge: 183 Wohnort: Hannover
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Verfasst am: 23.05.2005, 23:26 Titel: |
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Herzlich willkommen.
MfG dr.diesel |
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Friedl9te Flottillenwrack


Anmeldedatum: 04.05.2005 Beiträge: 838
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Verfasst am: 24.05.2005, 07:41 Titel: FuMB "Biscaya Kreuz" |
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Laut Literatur stimmt das mit der Eigenstrahlung schon. Allerdings war sie sehr schwach und es hätte einen großen Aufwandes gebraucht um sie zu orten. Nach englischen Aussagen ist sowas nie versucht worden.
Die Engländer entwickelten allerdins ein Radar in einem kurzwelligeren Bereich den das Metox nicht empfangen konnte. Außerdem wurde das Radar teilweise auch nur kurz eingeschaltet. Dann Zielanflug nach Ortung eventuell nochmal kurze Kontrolle für wenige Sekunden. Dann war meistens schon Sichtanflug möglich(Tagsüber).
Das erweckte auf deutscher Seite den Eindruck das Metox würde sich selbst "verraten".
War eine furchtbar improvisierte Geschichte ein Holzrahmen mit einem drumherumgewickelten Draht der von der Zentrale durch den Turm bis auf die Brücke gefädelt werden musste. Bei Alarm musste das Zeug mit ins Boot genommen werden. Wenn sich das Kabel verhedderte das Holzkreuz im Luk verspießte und die Bienen schon im Anflug waren ...
uiuiui. Das führte dazu dass manche Kommandanten das Metox nicht mehr verwendeten.
Ein Problem war die viele Funkerei die mit dem HuffDuff geortet wurde, was man sich auf deutscher Seite offiziell nicht vorstellen konnte. Und wenn man es sich nicht vorstellen kann dann gibt es das auch nicht. Basta.
Kretschmer war ein vehementer Kritiker der Vielfunkerei und bemängelte einmal dass Bleichrodt schon an einem Geleit dran war und extra nochmals beim BdU nachfragte "Bitte darf ich schon angreifen"
Die Vielfunkerei hat auch viele Milchkuhaktionen mißlingen lassen. _________________ Ciao
Friedl
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Link--->Friedl's SHIII Hilfeseite
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uman Flottillenleitung


Anmeldedatum: 17.10.2003 Beiträge: 4122 Wohnort: münchen
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Verfasst am: 24.05.2005, 14:50 Titel: |
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mitte 40 konnte man das radar so verkleineren, das es auch in flugzeuen platz hatte, und versuche damit machen.
die ausrüstung der selben, begann ca. ende 41, und anfang 42 war die produktion soweit, um alle flugzeuge damit auszurüsten.
dummerweise viel das auch mit unserem FuMo zusammen.
so kam es zu dem mißverständnis.
gruß uman |
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