Einführung zum Bootsbau II
Immer wieder kommt die Frage auf, welches Boot wann am Besten gebaut wird oder was aufgerüstet werden soll. Selbstverständlich gibt es dazu verschiedene Sichtweisen. Es ist auch davon abhängig, wie "gut" oder "dumm" sich ein Spieler anstellt oder was er für Pläne hat. Allerdings gibt es die Möglichkeit, wenn man ein bißchen "sinnvoll" vorgeht, PP zu sparen und den Bootsbau zu optimieren. Ich habe dies in einigen "Sparmaßnahmen" aufgelistet. Dazu sollte man sich aber ansehen, welche Teile es an welchem Knoten gibt bzw. mit welcher Stufe man Zugriff auf welche Teile erhält.
Hilfreich um einen Überblick zu bekommen ist: http://forum.silenthunteronline.com/...ll=1#post28246
Und für das "Zeit- und Kostenmanagement" hilft: http://forum.silenthunteronline.com/...4524#post44524
Erste Sparmaßnahmen:
Gut auf die Boote (und das Personal) aufpassen und nur dann aufrüsten wenn es sinnvoll ist! Beispiel: Aufrüstung von II-A bis II-C ist wenig sinnvoll, dann lieber die PP in das II-D stecken da man mit diesem Boot lange spielen kann. Generell gilt: Nur das Aufrüsten von Achsen und Schrauben, Ruder, Tank, Tauchzellen und Druckkörper ist am Anfang sinnvoll. Später kann man über den E-Motor und die Batterien nachdenken. Allerdings gilt es zu bedenken, dass nach jedem Sprung die Batterien automatisch voll aufgeladen sind.
Zu beachten ist:
- Den Dieselmotor am Anfang nicht hochzüchten. Das Problem ist dass er dann zu einem Spritfresser wird und somit die Reichweite (stark) einschränkt. Und Reichweite ist etwas sehr wichtiges, wichtiger als ein "Rennboot" zu haben. Wer am Anfang ein "schnelles" Boot benötigt sollte seine Taktik überdenken.
- Es kann auch zu einem Mangel an ZRP kommen wenn man viel unterwegs ist oder weite Strecken zurücklegt. Deswegen lieber ein ausgeschlachteten Bootsrumpf auf einem Bunkerplatz liegen haben als gar kein Boot. Oder ein Hilfsboot dort "parken". Je mehr Boote man hat desto mehr ZRP kann man ansammeln.
Zweite Sparmaßnahme:
Boot Typ II-A "ausschlachten", um II-C zu bauen. Dazu folgende Teile demontieren: Batterien, Dieselmotor, Echolot, GHG, Optik, Ruderanlage.
Dadurch reduzieren sich die (Bau-) Kosten auf 3280 PP und man erhält nach dem Bau später dringend benötigte Credits.
Anmerkung:
- Auch wenn man es kaum glauben kann, die 20mm-Flak sowie die (später verfügbare) 20mm-Zwillingsflak sind reine "Oberdecksdekorationen". Also kann man sich das Aufrüsten dieser Bauteile getrost sparen. Es wäre eine reine PP-Verschwendung.
Dritte Sparmaßnahme:
1. Boot Typ II-B "ausschlachten", um II-D zu bauen. Dazu folgende Teile demontieren: Batterien, Dieselmotor, Echolot, GHG, Optik, Tauchzellen Typ II-B. Dadurch reduzieren sich die (Bau-) Kosten auf 3760 PP.
2. Wer gerne Aufklärungsmissionen macht kann darüber nachdenken, dass II-C zugunsten eines weiteren II-D auszuschlachten. Dazu Batterien, Diesel- und E-Motor, Echolot, Flak, GHG, Optik und Tauchzellen demontieren. Gespart im Vergleich zu einem Neubau: 3550 PP
Vierte Sparmaßnahme:
Beim Bau des VII-A (ab Stufe 18 möglich) noch keine "Achsen und Schrauben Typ VII-A38" einbauen. Lieber warten bis man den Knoten "Nordsee-Enge" aus der Kampagne "Nordatlantik-Offensive" (Phase III) abgeschlossen hat. Dort gibt es die "Achsen und Schrauben Typ VII-B38/2" welche das VII-A genauso leise machen wie die später möglichen Boote des Typs VII-C und VII-C/41. Man fährt also nicht mit einer lärmenden Klapperkiste durch die Gegend, kommt also leichter an den Gegner ran und wird nicht so früh entdeckt. Ersparnis: 910 PP
Anmerkungen:
- Die Aufrüstung des 88mm Deckgeschützes auf Stufe 5 kostet insgesamt 1861 PP. Wird das Deckgeschütz in ein anderes Boot "verpflanzt" muss man entweder die Stufe mit Credits (die man für wichtigere Dinge benötigt) erhalten oder man hat die Rüstkosten "abzuschreiben".
- Bei der 37mm Flak hingegen (die ja dem Selbstschutz dient, ab Stufe 30 verfügbar) sollte man die 1310 PP Kosten für den Kauf sowie die 2111 PP für die Aufrüstung als Investition in die Sicherheit betrachten. Außerdem, wer so weit gekommen ist, sollte sich ein entsprechendes Polster an PP zugelegt haben um nach einer Verpflanzung der Flak auf ein anderes Boot die für die Aufrüstung nötigen PP "übrig" zu haben. Wie gesagt, die Credits sind für wichtigere Dinge nötig (Bunkerplatz, Platz im Depot).
Fünfte Sparmaßnahme:
Je nachdem wie schnell man mit den Knoten vorankommt (und welche Stufe man zwischenzeitlich erreicht hat), steht als nächstes der Bau eines VII-C oder -C/41 an. Wer mit dem VII-A (evtl. mit den "guten" Schrauben) zufrieden ist (und mit der Anzahl der mitgeführten Aale klarkommt) kann auf den Bau des VII-C verzichten und gleich ein C/41 bauen. Unterschiede der beiden Boote: Batterien, Druckkörper, E-Maschinen. Bezogen auf die Leistungsdaten sind die Unterschiede zu vernachlässigen. Es ist also eine reine "Geschmacksfrage" und wird jeder Befragte anders beantworten.
Dazu gehört auch die Frage, warum ich das VII-B ausgelassen habe. Ganz einfach: Ich hatte es nie gebaut oder genutzt. An dieser Stelle muss jeder selber überlegen, ob ein solches Boot "dazupasst" oder nicht. Technische Daten vergleichen und entscheiden. Gleiches gilt für den Bau eines VII-C/42.
Sechste Sparmaßnahme:
Eventuell hat man, um die Zeit bis zum VII-C oder -C/41 zu überbrücken, ein zweites VII-A oder ein VII-B gebaut. Auch aus diesen können Teile in das VII-C oder -C/41 übernommen werden. Aus dem VII-A: 37mm Flak, Deckgeschütz, Optik, Echolot bzw noch zusätzlich das GHG und die Tauchzellen, so sind entweder bis zu 4550 PP oder bis zu 6960 PP zu sparen. Für das VII-B gilt entsprechendes, zusätzlich kann der Dieselmotor behalten werden. Natürlich ist dies immer davon abhängig, wann man die Boote mit welchen verfügbaren Teilen gebaut hat.
Siebte Sparmaßnahme:
Lernt den Umgang mit den Booten. Dann gibt es weniger (Total-) Verluste. Außerdem braucht ihr dann die Alberich-Anti-Sonar-Beschichtung nicht in eure VII-E-Boote einbauen. Dabei will ich den Wert dieser "Matte" auf keinen Fall herabsetzen (ich habe sie nie eingebaut), aber sie ist nicht zwingend erforderlich zum "schadensfreien Überleben". Auf der anderen Seite: Wer so weit gekommen ist sollte auch das nötige Wissen im Umgang mit den Booten sowie ausreichend "Kleingeld" für die dauernden Werftkosten für die Instandsetzung zu haben. :D