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Thema: Unlogik im Spiel

  1. #1

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    Unlogik im Spiel

    Hi Ihrs

    SH5 am PC will seltsamerweise nicht mehr (Kampagnen können nicht beendet werden). Also bin ich hierher gewechselt. Was ich hier mehr als unlogisch finde ist, das mich Einzelfahrer und Kriegsschiffe, egal in welcher Kampagne, immer entdecken ( 10 KM Entfernung - 8M Tief - Halbe Fahrt - Keine Zielerfassung oder Torpedoschuss- egal ob Tag,Nacht oder stürmische See ) So gute Augen hat kein Mensch das er auf 10KM Entfernung im offenen Meer einen U-Boot Turm sieht, auch nicht mit Fernglas und eine entsprechende Ortungstechnik gabs zu der Zeit noch nicht.

    Auf Sehrohrtiefe werde ich von Flugzeugen angegeriffen. Ein 12M tiefes U-Boot sieht man vom Flugzeug aus nicht, auch nicht im extremen Tiefflug. Und dann ist im Spiel weder normales noch Alarmtauchen möglich. Ein U-Boot kann immer Tauchen, es sei denn die Tauchzellen sind defekt.

    Ein guter Bekannter von mir ist ein echter U-Boot Kaleu der Bundesmarine, auch er sagt wenn man wie ich im Spiel das Sehrohr nur knapp über der Meeresoberfläche hat ist auch das von einem Flugzeug aus nicht sichtbar, auch nicht in der damaligen Zeit und erst Recht nicht Nachts. Das damalige primitive Radar war nicht in der Lage ein auch komplett ausgefahrenes Sehrohr zu entdecken. Und unter Wasser kann auch ein heutiges Radar nur Ahnen das da was ist, da die Radarwellen unter Wasser zu sehr verstreut werden. Genaue Unterwasser Ortung ist nur mit Sonar möglich.

    Daher sehe ich diese 2 Dinge als absolut Unlogisch und Irreal. Das sollte schnellstens geändert werden.

    Gruß, Jagdmann

  2. #2
    Veteran Stories Wettbewerb Gewinner 2016 Avatar von DeepScienceX
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    Nur so ein paar Kleinigkeiten auf die Schnelle:
    - Sichtweite (der alte Herr Pythagoras kann helfen) von 10km ist bei einer "Augenhöhe" von etwa 8m möglich, dies ist nur auf die mathematische mögliche Weite bezogen (es ist sogar deutlich mehr möglich), mit bewaffnetem Auge ist das Erkennen von Objekten natürlich besser möglich
    - U-Boote kann man, je nach Wetterbedingungen, auch aus der Luft sehen, je tiefer das Boot desto schlechter ist zu erkennen, erst ab Tiefen von etwa 60m herrscht "Dunkelheit" und somit "Sichtschutz"; es geht nicht darum, das Seerohr selbst zu sehen, sondern z.B. die "Spuren", die es im Wasser hinterläßt oder einfach eine Reflexion bei Sonnenschein...
    - bei Nacht kann es auch "Fluoreszenz-Effekte" geben; es ist öfter vorgekommen, dass z.B. auch die Torpedos "geleuchtet" haben und so bei Nacht gut zu erkennen waren
    - das Radar war damals keinesfalls "primitiv"; es gab nur zwei unterschiedliche Wege: bei den deutschen Entwicklungen ging man zu immer größeren Wellenlängen, die Briten und Amerikaner nutzten immer kürzere Wellenlängen, somit wurden die Geräte der Alliierten immer kleiner und auch die Flieger konnten entsprechend damit ausgerüstet werden
    - nachdem die U-Boote mit "Hohentwiel" ausgerüstet waren, konnten die Alliierten das auch anpeilen
    - ab Ende 1943 nutzten die Deutschen auch "Radarwarner"
    - Sonar (aktiv/passiv): einfach mal ein GHG (passives Sonar) "nutzen"... man bekommt die Richtung sehr genau, auf Grund der Lautsträke der Schrauben (und Erfahrung) die Entfernung, letztere ist auch von den Wasserschichtungen abhängig, kann besser oder schlechter sein; "Asdic" (aktives Sonar) unterliegt auch den Problemen der Wasserschichtungen (von den technischen Schwierigkeiten damals ganz zu schweigen
    - generell gilt außerdem: Jeder, der mit Funkwellen "arbeitet", kann angepeilt werden.
    - Außerdem nutzen die Amerikaner und Japaner damals bereits MAD, entweder von einem Schiff gezogen oder an Bord von Flugzeugen.
    - Warum Du nicht mit Deinem Boot tauchen kannst - vielleicht mal einen Mod fragen...
    - Und zum Abschluß: Die (Weiter-) Entwicklung des Spiels ist eingestellt...

    Grüße
    DeepScienceX
    Geändert von DeepScienceX (07.09.15 um 07:55 Uhr)

  3. #3
    Moderatoren-Team Avatar von SubCruiser
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    Zitat Zitat von DeepScienceX Beitrag anzeigen
    Jeder, der mit Funkwellen "arbeitet", kann angepeilt werden.
    Sendest Du denn Wetter- oder Kontaktberichte? Diese lassen sich sehr schnell orten. Da muss nicht mal das Frachtschiff ein Peilgerät besitzen, das haben die Briten mit mehrern Stationen entlang ihrer Küste per Kreuzpeilung auch hinbekommen.

    Wenn es daran aber nicht liegt, dann solltest Du vorgeflutet in 10 km Entfernung noch nicht gesehen werden.

    Dass Du weder mit Tiefenmesser noch mit Alarmtauchknopf verschwinden kannst, klingt dann sehr seltsam. Ist Dein Browser auf 100% Darstellung, und welcher Browser ist es bei Dir? Wenn das Problem weiterbesteht, melde es bitte dem Support, damit der mal drüberschaut.

    Baldige Besserung!


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  4. #4
    Admiral Avatar von See_Wolf
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    Ab ca. 1943 benutzte die amerikanische Anti U-Boot-Waffe "Nachtjäger" das 2cm Radar. Alles, was nicht kleiner als zwei Zentimeter ist konnte damit auch erfasst werden. Aber Richtig, ein Frachter hatte nicht ein solches Gerät. Auch war die Mannschaft nicht ausgebildet und hatte auch nur die ganz normalen Ferngläser an Bord.

    Aber wie schon erwähnt, benutzt du vermutlich vor deinem Angriff dein Funkgerät, um eine Sichtung zu melden, oder das aktive Sonar für die Entfernungsmessung. Dies verrät dich, denn die größeren Frachter konnten dich empfangen/hören.
    An Hand der Feldstärke des Empfanges (Santjago-Radio-Wert), konnte man zwar nicht die genaue Richtung feststellen, aber zumindest eine ungefähre Entfernung ausrechnen. Das bedeutete für die Frachter SSS-Alarm. Das reichte schon vollkommen aus, um in den Zick-Zack-Kurs zu gehen und zusätzliche U-Wachen in den Ausguck zu schicken. Diese suchten hauptsächlich nach Blasenspuren von Torpedos und nur nebenbei nach U Booten.

    Hinzu kamen noch Funkempfangsstationen der Engländer, die jede Funkmeldung in Kreuzpeilung nahmen. Sie leiteten dann die Flieger zu den Sendeorten. Je nach Gewässer, Wetter und Wellengang konnte man auch in der Nordsee bis zu 30 Meter tief ins Wasser sehen. In klareren Gewässern sogar über 100 Meter. In der Karibik, Südatlantik, oder Mittelmeer konnte sich kaum ein U Boot optisch "verstecken". Daher auch die unterschiedlichen Tarnfarben der U Boote, je nach Einsatzgebiet.
    Auch beobachteten die Feindflieger über einen längeren Zeitraum aus sicherer Entfernung aufgetauchte U Boote und griffen erst bei günstiger Lage an.

    In dem Moment, wo ein U Boot den Bunker verließ, wurden durch feindliche Beobachter jedes Auslaufen gemeldet. Der Feind wusste sehr genau wann, wo in welche Richtung ein U Boot abfährt. Deswegen wurde nach verlassen des U Boothafens getaucht und dann erst der General-Kurs, oder ein Täuschungskurs gesetzt.

    Die größte Gefahr für England waren die deutschen U Boote und daher wurden sie auch besonders genau und penibel beobachtet und verfolgt. Deswegen wurden auch Fahrten durch den englischen Kanal für deutsche U Boote verboten. Sie mussten den weiten Weg im Norden um England nehmen. Daraus ergab sich auch die Einnahme der französischen Atlantikhafen. ...

    Es ist also nicht alles Unlogisch, vielmehr gehörte auch ein -quäntchen Glück auf Seiten der U Boot-fahrer dazu, gesund ans Ziel und zurück zu kommen.

  5. #5
    Kommodore Avatar von Kaleulogtim
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    oder schlicht und einfach.. wenn man mehrfachsendung in der nordsee fährt wird das wurde entdeckt in die neue mission mit übernommen und kann teilweise zu sofortigen angriffen führen. und nochmal ....man muss halt damit leben. was 1939 bis 1945 möglich war oder nicht lässt sich hier eh nicht 100 % real einpacken. is aber schon ein wenig komisch... hier stellt man alles sofort in frage wo man in anderen spielen nicht crazy genug haben kann ^^

  6. #6

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    Danke für die schnellen Antworten

    Nein ich benutze kein Funkgerät oder Sonar in Nähe der Schiffe, ist ja logisch dass das ortbar wäre. Ja, bei SH5 durch den Englischen Kanal war immer lustig^^ Hier kann man ja springen.

    @SubCruiser: Das mit dem Tauchen habe ich bereits an den Support gemeldet, mal gespannt ob sie Reagieren. Ich nutze Firefox mit 100% Auflösung.

    Gruß, Jagdmann

  7. #7
    SHO-Wiki-Team Avatar von HammerheadShark
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    Zitat Zitat von Kaleulogtim Beitrag anzeigen
    hier stellt man alles sofort in frage wo man in anderen spielen nicht crazy genug haben kann ^^
    Hallo Tim.

    Ich muss gerade an die zahlreichen Egoshooter denken. Vollbepackt mit mindestens 10 Waffen.....20 Körpertreffer kassieren und trotzdem munter weiterrennen :-D
    Hier siehste schon Sterne, wenn Du nur dein Knie an der Tischkante stößt...

    Da meckert auch keiner..... Ist doch voll cool Alter, immer cool.


  8. #8
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    hm wie kommst du den auf 12m Tiefe wenn du laut Beschreibung nicht tauchen kannst. Du darfst bei voller Fahrt das tauchen nicht einleiten. Deine Geräusche beim abtauchen werden geortet
    "Ein Kind zu erziehen ist leicht. Schwer ist nur, das Ergebnis zu lieben."
    Zitat von Werner Schneyder

  9. #9
    Admiral Avatar von See_Wolf
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    ... anschließend wird man dann zum Startpunkt zurück "gebimst" und kann sofort wieder losrennen, natürlich bei voller Gesundheit. :-)))

    Mich erinnert es auch an die irrsinnigen Zusammenstellungen von realen Rohstoffen um ein reales Endprodukt zu erhalten, in den angeblichen Simulationen, die aber niemals zu einem solchen Produkt führen würden. Zauberei ? :-)))

    SHO behauptet noch nicht mal eine Simulation zu sein. Trotzdem kommen sie der recherchierten Realität etwas näher. Würde es tatsächlich eine perfekte Simulation sein, dann würden wir schon beim boarding baden gehen. Haben wir es dann tatsächlich mal bis in die Zentrale geschafft, können wir nicht mal die Instrumente verstehen.
    Braucht ein Kaleu auch nicht, er delegiert ja nur.
    Also: "Maschinen, kleine Fahrt voraus". Mist, das Boot bewegt sich nicht. ...
    ... "Herr Kaleu - die Taue ... !"
    Ach richtig, welche Leinen löst man als erstes ? Bugleinen, oder Achterleinen ?
    Nee, das Spiel ist viel zu kompliziert. (ausschalt)

    :-)))

  10. #10
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    "... bis auf die Achterspring, alle Leinen los und ein..."

    :-))

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