Schön, mal wieder von dir zu lesen, HammerheadShark
Das würde uns freuen!Mal schauen, ob ich wieder öfter Zeit für SHO finden kann.![]()
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Hammerhai, danke für die Grüße!
Wiki läuft ohne Probleme. Fehler beseitigt, ist schließlich keine Ubisoftware
Lass es Dir gut bzw besser gehen und schau ab und an mal rein.
bis denn dann
Ahoi Hammer. :-)
Ja, wir haben schon miteinander gequatscht. Aber jetzt musst du endlich mal dein Bier austrinken. Das ist ja schon total abgestanden. :-D
Ich wohne ganz in der Nähe des größten Binnenhafens Europas. Wer diesen nicht kennt, muss jetzt eben googeln :-D
Laute Geräusche machen mir nichts mehr aus, dafür habe ich zu lange in nächster Nähe von startenden Transall C160 gelebt und geschlafen. Am letzten Donnerstag hat es morgens so gescheppert das die Wände wackelten. Ich dachte schon, es hat wieder die ehemaligen Bayer Werke erwischt, bei der vor einigen Wochen eine Explosion sogar so stark war, dass ein Nachbarhaus Risse aufwies.
Der Bewohner ist sofort ausgezogen.... (Ich frage mich, wie es mit einer Mietminderung aussieht, ROFL)
Die Explosion kam also aus Richtung des Hafengebietes. Eines der Tankschiffe brannte lichterloh, das Vorderdeck und die Backbordseite wurden zerfetzt. Der 110m lange Spezialtanker hatte zuvor heißes Bitumen und Schweröle geladen, eine wandelnde Gasbombe.
Der Tanker kam aus den Niederlanden, sowie es sich im "Marine Traffic" nachvollziehen ließ. Ursprünglich hat dieser wegen einer Inspektion/ Reparaturarbeiten bei uns angelegt. Mittlerweile war die Fracht selbstverständlich ausgeladen worden.
Ein Tanker darf niemals voll beladen die Werft anlaufen. Auch soll eine ordnungsgemäße Entlüftung stattgefunden haben.
Es wird ebenfalls geprüft ob eine Bescheinigung der Gasfreiheit vorliegen musste und soll.
Es handelt sich offenbar um eine Gasrückstandsexplosion, aber die eigentliche Ursache für die Explosion ist noch unklar, bezgl. Feuer, Funkenflug, Verstoß gegen Sicherheitsmaßnahmen, usw. Es wird weiterhin ermittelt. Schweißgeräte sollten bei der Reparatur angeblich nicht verwendet worden sein.
Zwei Facharbeiter sind dabei sofort ums Leben gekommen, nachdem sie einige Hundert Meter vom Schiff an Land geschleudert wurden. Ein anderer Mann konnte bis jetzt nicht aufgefunden werden, Taucher suchen immernoch das Wrack und das Hafengebiet ab. Weitere Arbeiter wurden durch das Unglück verletzt, teilweise auf einem ganz anderen Schiff anwesend.
Das Feuer konnte etwa in einer Stunde von der Löschkolonne unter Kontrolle gebracht werden.
Eines der "Fragmente" des Tankers wog etwa 260 kg und ist knapp 650 Meter weggeschleudert worden, um die Wucht einmal darzustellen.
Im Umkreis von 1000 m liegen Trümmer herum. Mit Sachbeschädigungen durch fliegende Trümmer ist auch zu rechnen.
Ich bin heute an dieser Stelle vorbeigekommen, es ist weiterhin alles abgesperrt. Untersuchungen laufen weiter.
Wenn ich erfahre, dass einer von euch Kaleuns einen Butt in meinen Hafen geschickt hat, darf dieser sich warm anziehen.
Das bedeutet : Dienst im Krähennest oder in der Eistonne auf Lebzeiten !!
Aber Spaß bei Seite.
Auch wenn ich diese Personen nicht kannte, kann ich nur mein Beileid allen Frauen, Kindern und Freunden aussprechen.
Ruhet in Frieden.
Gruß,
HammerheadShark
Geändert von HammerheadShark (04.04.16 um 22:22 Uhr)
Ahoi Hammer.
Eine wirklich schlimme Sache.
Selbst wenn man alle Sicherheitsabläufe exakt einhält, es passieren dennoch verheerende Unfälle. Der Schaden ist dann noch viel größer, weil man glaubt sicher zu sein.
Mein Beileid auch an die Hinterbliebenen der Verünglückten.
Ahoi Hammer, Salve See_Wolf
in meinem beruflichen Leben hatte ich mit Batterien diverser Kapazitäten an allen möglichen Orten zu tun.
Knallgas, das bei der Ladung von Batterien entsteht, ist geruchlos und hochexplosiv.
Zuluft und Abluft ist auch hier ein Teil der "Lebensversicherung". Besonders in Stahlrümpfen unter Wasser ist das Gas-Überwachungssystem sehr aufwändig; denn mal eben ein Fenster offnen ist nicht möglich. Somit schließt sich der Kreis zu SH.
Mein Beileid an die Hinterbliebene dieser Tragödie.