Ein englischer Kaleu , vermutlich jüngerer Generation, hat die Marineakademie absolviert, und auch deren Inhalte gut verstanden.
Er hat sich mittlerweile eine kleine Flotte aus UBooten des Typs IIB, IIC Und IID zusammengestellt. In dem vierten Bunkerplatz,
den er sich zuvor gekauft hatte, sollte später das neue UBoot, Typ VII A, Platz finden.
Die Heimischen Gewässer waren soweit ohne Probleme erfolgreich gesichert. Auch die neuen Operationsgebiete der zweiten Phase
liefen soweit gut voran. Um sich mit der neuen Gefahr der Zerstörer vertraut zu machen, entschied er, sich zuerst auf Einzelfahrer zu konzentrieren,um an ihnen zu üben. Nachdem er auch einige Hinweise und hilfreiche Tipps seiner englischen Kameraden erhalten hat, erzielte er auch gute Abschüsse.
Kleinere Geleitzüge mit ein paar Eskorten waren nun kein großes Hindernis mehr. Es stellte sich heraus, dass er auch gerne mit zwei UBooten an der Front ist,damit entsprechende Feuerkraft verfügbar ist.
Der Kaleu schien sehr selbstbewusst und sicher zu sein. Leider schon wieder zu sehr…
Der Tag sollte kommen, an dem das neue UBoot VII A endlich fertiggebaut war. Nach vielen Stunden der Ungeduld nun die Erlösung.
Doch die erste Feindfahrt mit dem neuen UBoot sollte auch die letzte sein…
Mit dem VII A stürzte er sich auf das nächstbeste GKS-Geleit. Er steuerte die Mitte des Geleits an, da er im Schutze des Nebels wunderbar durchbrechen konnte.
Sucht sich eines der Schiffe aus, und feuert ein paar Torpedos ab… Treffer.
Doch….ENTDECKT.
Zügig rast eine der Esorten zum vermuteten Abschusspunkt. Der Kaleu entscheidet sich zum Abtauchen, um sich ggf. neu positionieren zu können. Mit der bisher gewohnten Routine der IIer Boote , lässt er das Boot mit großer Fahrt in eine andere Richtung laufen. In diesem Moment platzt den Besatzungen der Eskorten buchstäblich das Trommelfell. Sofort alles auf Angriff !
Der Kaleu flucht über die Ausmaße der sogenannnten „Pacmans“. Warum sind die denn so groß ? fragt er sich. Auch die Wendigkeit des VII A scheint eine herbe Erfahrung zu sein. Zwischendurch eine Frage über Funk: „Sind die Technologien deines Bootes denn nicht aufgewertet worden ?“
Kaleu : „Nein. Das Boot muss doch auch so schon besser sein als ein IIer !“
Jemand anderes: "Gaaanz schlecht. Dein erstes VIIer Boot ? Nichts aufgerüstet? Es ist doch viel lauter und stocksteif !"
Noch jemand anderes: "Da musste am besten erstmal ausprobieren, wie sich das Boot verhält."
Das Boot windet sich zwischen unendlichen Wellen von Wasserbomben hin und her, und wird immer wieder getroffen.
Kaleu:" Ich wurde getroffen, Flak ist hinüber, die Batterie hat´s auch erwischt"
Jemand bietet Hilfe an, und will in die Mission eingreifen. Doch der Kaleu scheint nun verärgert zu sein und lehnt ab.
Auch verschiedene Ratschläge, die von erfahreneren Kaleuns kommen, scheint er nicht zu befolgen.
Im Gegenteil. Er wird auch noch arrogant und hat zunehmend große Klappe. Man kann sich bildlich vorstellen, wie sich die anderen Kaleuns nun abwenden, und ihn seinem Schicksal überlassen.
"Wieder getroffen, ich kann den ******* nicht abschütteln, verdammte ******* ........"
Der letzte Treffer war einer zuviel.
Die letzten Worte waren: „Ich kann nun nichts mehr machen, die E-Maschine ist hinüber. Stehendes Ziel…. Das Boot ist verloren.“
Und ewige Stille im Funk.
Der Umstieg auf die VIIer Boote sei nicht zu unterschätzen….
Gruß
HammerheadShark



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