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Thema: Seemannsgarn, und Hafenkneipe

  1. #21
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    Die Reise ohne Wiederkehr.....

    Ein englischer Kaleu , vermutlich jüngerer Generation, hat die Marineakademie absolviert, und auch deren Inhalte gut verstanden.
    Er hat sich mittlerweile eine kleine Flotte aus UBooten des Typs IIB, IIC Und IID zusammengestellt. In dem vierten Bunkerplatz,
    den er sich zuvor gekauft hatte, sollte später das neue UBoot, Typ VII A, Platz finden.

    Die Heimischen Gewässer waren soweit ohne Probleme erfolgreich gesichert. Auch die neuen Operationsgebiete der zweiten Phase
    liefen soweit gut voran. Um sich mit der neuen Gefahr der Zerstörer vertraut zu machen, entschied er, sich zuerst auf Einzelfahrer zu konzentrieren,um an ihnen zu üben. Nachdem er auch einige Hinweise und hilfreiche Tipps seiner englischen Kameraden erhalten hat, erzielte er auch gute Abschüsse.
    Kleinere Geleitzüge mit ein paar Eskorten waren nun kein großes Hindernis mehr. Es stellte sich heraus, dass er auch gerne mit zwei UBooten an der Front ist,damit entsprechende Feuerkraft verfügbar ist.

    Der Kaleu schien sehr selbstbewusst und sicher zu sein. Leider schon wieder zu sehr…

    Der Tag sollte kommen, an dem das neue UBoot VII A endlich fertiggebaut war. Nach vielen Stunden der Ungeduld nun die Erlösung.
    Doch die erste Feindfahrt mit dem neuen UBoot sollte auch die letzte sein…

    Mit dem VII A stürzte er sich auf das nächstbeste GKS-Geleit. Er steuerte die Mitte des Geleits an, da er im Schutze des Nebels wunderbar durchbrechen konnte.
    Sucht sich eines der Schiffe aus, und feuert ein paar Torpedos ab… Treffer.

    Doch….ENTDECKT.

    Zügig rast eine der Esorten zum vermuteten Abschusspunkt. Der Kaleu entscheidet sich zum Abtauchen, um sich ggf. neu positionieren zu können. Mit der bisher gewohnten Routine der IIer Boote , lässt er das Boot mit großer Fahrt in eine andere Richtung laufen. In diesem Moment platzt den Besatzungen der Eskorten buchstäblich das Trommelfell. Sofort alles auf Angriff !

    Der Kaleu flucht über die Ausmaße der sogenannnten „Pacmans“. Warum sind die denn so groß ? fragt er sich. Auch die Wendigkeit des VII A scheint eine herbe Erfahrung zu sein. Zwischendurch eine Frage über Funk: „Sind die Technologien deines Bootes denn nicht aufgewertet worden ?“
    Kaleu : „Nein. Das Boot muss doch auch so schon besser sein als ein IIer !“

    Jemand anderes: "Gaaanz schlecht. Dein erstes VIIer Boot ? Nichts aufgerüstet? Es ist doch viel lauter und stocksteif !"

    Noch jemand anderes: "Da musste am besten erstmal ausprobieren, wie sich das Boot verhält."

    Das Boot windet sich zwischen unendlichen Wellen von Wasserbomben hin und her, und wird immer wieder getroffen.
    Kaleu:" Ich wurde getroffen, Flak ist hinüber, die Batterie hat´s auch erwischt"

    Jemand bietet Hilfe an, und will in die Mission eingreifen. Doch der Kaleu scheint nun verärgert zu sein und lehnt ab.
    Auch verschiedene Ratschläge, die von erfahreneren Kaleuns kommen, scheint er nicht zu befolgen.

    Im Gegenteil. Er wird auch noch arrogant und hat zunehmend große Klappe. Man kann sich bildlich vorstellen, wie sich die anderen Kaleuns nun abwenden, und ihn seinem Schicksal überlassen.

    "Wieder getroffen, ich kann den ******* nicht abschütteln, verdammte ******* ........"


    Der letzte Treffer war einer zuviel.

    Die letzten Worte waren: „Ich kann nun nichts mehr machen, die E-Maschine ist hinüber. Stehendes Ziel…. Das Boot ist verloren.“


    Und ewige Stille im Funk.




    Der Umstieg auf die VIIer Boote sei nicht zu unterschätzen….




    Gruß
    HammerheadShark
    Geändert von HammerheadShark (19.02.15 um 01:00 Uhr)


  2. #22
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    Die herbe Enttäuschung


    Ivittuut, 19. März 1944

    Gegen 11:15 Uhr wurde an diesem Tage das Operationsgebiet bei Ivittuut erfolgreich abgeschlossen.
    „Hurraaaaa, es ist vorbei !“ jubeln die Seeleute. Die Mannschaften hängen schon seit Wochen in der stählernen Torpedoschleuder auf engstem Raume zusammen. Wieviele Torpedos sind nur für diesen einen Operationsknoten abgefeuert worden ? Wieviel Diesel musste getankt werden, um die Missionsziele zu erreichen ?
    Man kann es nicht beantworten… es brauchte Unmengen an Ressourcen, damit der Erfolg in dieser abgeschnittenen Einöde endlich gefeiert werden konnte.

    Es war die längste Reise aller Zeiten. Selbst die Operationen im Mittelatlantik waren dagegen nur ein kurzes Gastspiel.
    Die Kämpfe waren verflucht zäh und der Gegner schien sich aus Feigheit ständig in Richtung USA zu verdrücken. Wochenlange Hetzjagden in der eisigen Kälte zermürbten die Mannschaften, und so auch den genervten Kaleu.
    „Verdammt will ich sein !“, schrie er wütend den feigen Hunden hinterher. „Jedesmal, wenn ich mir die Lage angeschaut habe , war die Saubande bereits am ##### der Welt ! Ein „hinterherspringen“ ist zwecklos. Das wird zu teuer.

    Tag für Tag, Nacht für Nacht….
    Immer nur kleckerweise konnte die prozentuale Leiste abgearbeitet werden.

    Doch der eigentliche Ärger sollte noch folgen...

    Wer Ivittuut überlebt, soll mit einer weiteren Technologie belohnt werden. Diese Technologie soll dabei helfen, dem ASDIC- Erfassungsbereich der Gegner zu entgehen. Es ist ein Tarnanstrich, bzw. eine Gummierung, die das gesamte UBoot einhüllt. Diese verhindert, dass das UBoot durch ASDIC aufgespürt werden kann. (Oder zumindest soll es dies erschweren)

    Voller Erwartung (aber stets mit Skepsis) lässt sich „Kaleu Hammer“ diese Technologie liefern.
    „Ohh.. Gut zweieinhalbstunden, bis die „unheimliche Wunderwaffe“ im Depot verfügbar ist, dachte er sich mit einer ordentlichen Portion Ironie.

    "Bis dieser Präser für Sardinenbüchsen endlich da ist, schaue ich mir mal die SHOWIKI an",- es ist eine Art Bibel für UBootfahrer. Geballtes Wissen für Unwissende.

    Zwischendurch nochmal mit dem VIIC41 ein paar ahnungslose Zerstörer belästigt, um die Zeit zu vertreiben….
    Der Einbau des Gummis dauerte dann nochmal ´ne Stund. Und wieder Zeit totschlagen...
    Nachdem das VIIE nun endlich auslauffähig war, begann der Spaß.

    Testmission : Phase 2, Havarierter Kreuzer (als Sternmission, LOL !)

    Kaum im Sektor eingelaufen, wartete schon der erste Flieger auf Behandlung. Die traurige Vierlingsflak (obwohl mit maximaler Ausbaustufe) leistet heute wieder mal keine guten Dienste. „Er hat es wieder geschafft, mich zu überfliegen.. Mit der 3,7er wäre der jedenfalls schon vorher runtergegangen“, denkt sich Kaleu Hammer.
    Der Flieger erfolglos, endlich auf Tauchkurs... nun weiter Kurs auf die hav. County. Diese eben schnell aus der weiten Distanz versenkt. Ein weiterer Torpedo wurde wegen einer nervtötenden rot-gelb Unterbrechung fehlgeleitet, traf aber dennoch die County-Eskorte tödlich. Reiner Glückstreffer!

    Der Leitende Ingenieur flüstert dem Kaleu Hammer ins Ohr : „Schau mal, unser Gummi..“

    "Ich weiß ja, dass sich der Überzug im Meerwasser auflöst… Aber sooooo ?"

    Schon waren 30% der gesamten Gummifläche abgenutzt, ohne dass sein Zweck auch nur ansatzweise erfüllt wurde.
    Nun gut, die Überzüge halten mit der Ausbaustufe 5 natürlich länger, das muss Bedacht werden..

    Nun der eigentliche Test.

    Erstmal Radau…Wetterbericht, Kontaktmeldung, Radar, AK abgetaucht, alles was das Herz begehrt.
    Nur einer der Zerstörer geht in den Angriff über, die anderen kreisen um die Stelle, wo einst die County zuletzt noch an der Wasseroberfläche gesichtet wurde.


    Auf etwa 50m abgetaucht. Der Zerstörer kreist einige Minuten um das UBoot herum, wirft auf Verdacht einige Wasserbomben. Alle weit daneben.
    Keine Schäden durch Feindeinwirkung. Der ASDIC -Kegel scheint tatsächlich nicht zu greifen. Das UBoot befindet sich oft im roten Kegel. Die Ortungsanzeige bleibt flach. Nach einer Weile zog der Zerstörer gelangweilt davon.

    Kaleu Hammer schaut sich in Ruhe die einzelnen Sektionen des UBootes an. Von Bug bis Heck nur rote Zahlen. Nur wegen der affigen Gummimatte !
    Überall nur noch 83- 92%....


    "Auch als Besitzer 6-stelliger PP`s werde ich diesen Zirkus nicht dulden !", flucht der Kaleu. Reparaturen für nichts...
    "Mit über 2.000 absolvierten Feindfahrten brauchen wir da jetzt auch nicht mehr mit anfangen".

    Der Kaleu befiehlt im Bunker umgehend die Entfernung der Beschichtung.


    Ende.....
    Geändert von HammerheadShark (20.03.15 um 00:18 Uhr)


  3. #23
    Kommodore Avatar von Kaleulogtim
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    hallochen hammer,

    um es in kurzen worten zu fassen....die matte ist wirklich nur dann notwendig, wer mit den eskorten so seine probleme hat. ist dies nicht der fall...empfiehlt sich auf keinen fall diese matte. der eigentliche kosten-nutzen faktor steht in keinem verhältniss zu den missionen ....^^

  4. #24
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    Moin Moin, Tim :-)

    Echt ein Witz, der Alberich...
    Die Abnutzung der Gummimatte sieht im ersten Augenblick verheerend aus. Als hätte das UBoot mit Seeminen Fußball gespielt :-)))))
    Das Schadensbild scheint mir dabei etwas unglücklich programmiert worden zu sein, deshalb der Schreck im ersten Moment .
    Dachte schon, gleich tropft Wasser aus den Ritzen.... LOL

    Wer Probleme mit Eskorten hat...muss allerdings ganz schön kämpfen, bis er den Alberich erreicht...nennt man wohl Ironie des Schicksals.

    Wer viele E-Boote mit Matte hat, wird wohl mit den PP´s schnell in den roten Zahlen landen.. XD


    Ansonsten ist es eine nette "Spielerei" für gelegentlich...


    Bis denne..

    Grüße,
    Hammer
    Geändert von HammerheadShark (21.03.15 um 16:30 Uhr)


  5. #25
    Kommodore Avatar von Kaleulogtim
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    laaach....jau...welch eine ironie ....stimmt. aber bei näherer betrachtung war die programmierung eh zum großen teil ein witz...verglichen mit den fortschritten und " Steigerungen der Vorteile " .
    Ich persönlich...anhänger der groben kelle, liebe hier die C41. auch wenn ich 2 E-boote habe, diese aber nur als reserve oder Hilfsboote nutze, ist in meinen augen eh so einiges hier im absoluten argen. nehmen wir batterien...gruppenhorchgerät...nehmen wir das sonar...alles bauteile die hier im spiel nachweislich überhaupt keine vorteile bringen. selbst mit dem einfachsten GHG stufe 1 kannst du hier keine ziele verfehlen...wie auch ..wenn man direkt vor die ziele springt. Batterie ..`?...solange kannst du keine mission fahren um das die batterien leer werden auf stufe 1 . matte...`?....wird erst sinnvoll wenn man mit eskorten probleme hat sie zu jagen oder gejagd zu werden. aber da kommt ja schon wieder die frage auf...taktik vom jäger zum gejagden und wieder zu jäger....ist doch quatsch...sowas braucht man ja nicht ...man will ja spielen und die eskorten haben ja gefälligst vorher nach unten zu gehen bevor sie überhaupt dazu kommen zu jagen. zuviele die hier knoten machen und dann verschwinden..nur ein kleiner hartgesottener kern bleibt erhalten die den spass hier erkennen. aber dafür muss man schon die robuste art lieben wenn man hier durchhalten will :-D^^

  6. #26
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    Ahoi Tim !


    Ja, einige Bauteile können locker auf Stufe 1 bleiben. Nur aufwerten, um die PP loszuwerden XD


    2 E-boote habe, diese aber nur als reserve oder Hilfsboote nutze,
    VIIE als HiBo .... LoooL, welch Ehre. Klingt schon irgendwie lustig XD
    Aber kann ich gut nachvollziehen. VIIC41 ist mit Abstand die stärkste Waffe hier. Wäre schön mit größerem Dieseltank ;-)
    Allein mit 10,5er und 3,7er zusammen....

    Die Vierling ist mir zu ungenau. Selbst Stufe 5. Hin und wieder flutscht doch mal ein Flieger durch, und haut dir möglicherweise einen druff.
    Mit 3,7 sind die grundsätzlich vorher platt...selten, dass einer durchkommt...eigentlich nie XD

    zuviele die hier knoten machen und dann verschwinden..nur ein kleiner hartgesottener kern bleibt erhalten die den spass hier erkennen. aber dafür muss man schon die robuste art lieben wenn man hier durchhalten will :-D^^
    Habe mich auch schon gefragt, wieviele (bis jetzt) hier eigentlich ernsthaft die Kampagne durchgearbeitet haben. Bestimmt nur ein erschreckend kleiner Anteil. Das würde ich gerne mal in einem Kuchen-Diagramm sehen. Viele brechen ab, weil die Verluste zu hoch sind. Viele haben zuwenig Geduld. Bei anderen steht vielleicht nur der Rudel im Vordergrund, egal wie oder ob überhaupt die Phasen mal fertig werden. Manche wechseln wieder zu SH 3, 4 oder 5, weil es hier zu "lahm" ist.

    Und dann die Stecker.... deswegen flüchten auch einige.

    Anderen fehlt anscheinend auch schlicht die Intelligenz, hier etwas zu erreichen, auch wenn es böse klingt.



    Hoffen wir auf eine positive Entwicklung hier bei SHO, wenn denn was passiert....


    Man sieht sich..

    Gruß
    Hammer
    Geändert von HammerheadShark (22.03.15 um 16:42 Uhr)


  7. #27
    Kapitän-Leutnant Avatar von Sparetimeranch
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    so sind Sie halt ...

    Heute in der Hafenkneipe waren wie fast immer einige der alten, erfahrenen Kaleuns anwesend
    und unterhielten sich über die Funktechnik an Bord.
    Da auch ein Leutnant vom Nachbartisch sich zu uns gesellte,
    bekam er natürlich von uns die Informationen über die aktuellen Frequenzen für gemeinsame Wolfsrudel.

    Plötzlich mischte sich ein an der Theke sitzender, uns unbekannter Oberleutlant, Rufname „Chaozboy“
    in unsere Gespräch ein und meinte „alles veraltete Technik, verstehe nicht, wie man noch sowas benutzen kann“.

    Nun ergriff auch Kaleun „gelbe Schrift“ das Wort: „unsere Boote sind auch nicht Stand der Technik“.

    Mit den Worten „die Newbees wissen eh alles besser“ beendete ich das Gespräch
    und unser Oberleutnant verkroch sich wieder an der Theke.

    Als ich später wieder an Bord ging, erhielt ich von besagtem Oberleutnant eine Feldpost:
    „für den Newbee der alles besser weiß, steck Dir deine unqualifizierte Aussage sonst wohin:
    Wenn man keine Ahnung hat …
    Kannst Dir ja mal was technisches dazu durchlesen und Dich erleuchten lassen Holzkop“

  8. #28
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    Wo ich gerade Sparetimes Erfahrungen lese.....



    Früher oder später wird jeder von uns bezahlen müssen. Für verbockte Taten, bescheuertes Benehemen o.ä.
    Und wenn es der schwarze Mann mit der Sense ist, der sich irgendwann seinen Anteil holt......

    Wozu noch aufregen...

    So gewinnt man wohl keine Freunde, was ?
    Leute die unbelehrbar sind, landen bei mir grundsätzlich im offenen Messer. Schon lange. Einmal Ratschlag gegeben,
    gerne nochmal wiederholt. Doch dann......

    Lernen durch Schmerz ist schon was feines. Wilhelm Busch hat es schon vor vielen, vielen Jahren wunderschön zu Buche getragen.
    Besserwisser gibt es überall. Es gibt nichts schöneres, als das blöde Gesicht derer zu sehen, wenn es plötzlich doch mal anders läuft als gedacht.

    In manchen Online Chats steigt die Arroganz ins unermessliche. Ich bin derzeit noch in zwei anderen Online -Games tätig.
    Dort wird man z.B. als "Klein-Levler" kaum beachtet. Fragen, die ich stelle, bleiben einfach unbeantwortet.
    Die Leute quasseln einfach munter weiter.
    Da würde ich am liebsten eine Granate zünden, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

    Blicken vom hohen Ross herunter, weil sie Level 760 sind. Wahrscheinlich haben diese Leute Pippi in den Augen,
    wenn eine Spinne über den Tisch läuft. Die dürften mir nicht im Dunklen begegnen....

    Und genauso schlimm sind die Neulinge, die einem älteren Semester mit ihren Weisheiten auf den Sack gehen wollen.
    Wie z.B hier in SHO. Was soll denn das ? Haben nicht mal 100 Schiffe versenkt, und machen einen auf dicke Hose. Peinlich.

    Teilweise kapieren diese nicht mal das Tutorial. Oder lesen mal im Forum nach, wie etwas denn funktionieren könnte.
    Klingsor macht tatsächlich Videos dazu. ZUM TUT !!!! Ich glaub mir fällt bald ein Ei aus der Hose !
    Klingsor hat mit Sicherheit schon genug Theater hier mit der Wiki, und muss tatsächlich Tut-Videos machen.

    Mit solchen Leuten Krieg gewinnen ? Pffffffff.


    Da wundert es keinen, wenn gewisse Namen plötzlich kaum mehr im Chat zu finden sind. Bleiben lieber im Hintergrund.




    Sorry... aber momentan bin ich ohnehin wieder in Atomlaune.


    Gruß
    HammerheadShark


  9. #29
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    Den "Tauchretter" kennt Jeder, aber ... - ... . Moment ich erzähle mal ... .

    Die nächste Feindfahrt verläuft für den Kaleu Sepp nicht sehr gut.

    Nach einem erfolglosen Angriff auf einen schwer bewachten Konvoi sind einige Wasserbomben sehr nah am U Boot hoch gegangen.
    Den Wassereinbruch haben sie zwar stoppen können, liegen aber nun auf dem Grund und sind zum Auftauchen einfach zu schwer.
    Die Druckluft reicht nicht aus, um das Wasser aus dem U Boot zu drücken und die Batterien sind erschöpft.
    Nach vielen Stunden unter Wasser, droht ihnen die Luft auch langsam knapp zu werden.
    Der Kaleu und die Offiziere sitzen in der Zentrale und überlegen, wie sie aus dieser aussichtslosen Situation sich retten könnten.

    Da kommt dem LI eine geniale Idee: "Kaleu, fragen sie mich bitte nicht wie, aber ich glaube ich habe die Lösung. Lassen sie mich nur machen."
    Da ja sowieso Keinem etwas einfällt, gibt der Kaleu dem LI freie Hand.

    Der LI rennt erst zur Kombüse, gibt dem Koch ein paar Anweisungen und nach einer halben Stunde kredenzt der Koch das letztes Mahl.
    Als weiteres kontrolliert der LI, dass wirklich alles Wasser im Boot unter der Zentrale sich gesammelt hat und alle Ventile fest geschlossen sind.
    Die gesamte Mannschaft kommt zu ihrem letzten Essen.

    "Ohne Ausnahme, muss Jeder, alles aufessen." So der Befehl vom LI.

    Nach nur kurzer Zeit wird es etwas ungemütlich im Boot. Jedem quälen Blähungen. Einem nach dem Anderen entladen sich die Winde ohne Unterbrechung. Der LI rennt durchs Boot und misst den Innendruck. Der Mannschaft gibt er noch den Rat, den Mund zu öffnen und mit der Nase ständig den Ohrendruck auszugleichen. Langsam steigt der Druck bis ins Unerträgliche.

    Dann ist es endlich so weit.

    Die Diesel sind startbereit. Der Innendruck bläht schon den Druckkörper zum bersten auf und der Li meldet:
    "Bereit zum Auftauchen, Herr Kaleu."

    Der Kaleu zählt runter und bei Null öffnet der LI schlagartig die untersten Ventile.
    Ein grollen, knirschen und blubbern verrät, durch den aromatisierten Überdruck wird das Wasser aus dem Boot gedrückt.

    Angespannt, wird der Zeiger des Tiefenmessers beobachtet. Dann, die Freudenschreie der Männer erschallen durch das Boot:
    "Das Boot, das Boot ! Es steigt ! Es geht hoch ! Hurra !"

    Schwer angeschlagen schleppt sich Sepps U Boot in den nächsten befreundeten Hafen und zum Dank wird der LI, im Logbuch, besonders lobenswert erwähnt. Das Ritterkreuz ist ihm sicher.

    Nach dieser unglaublichen Rettung ist neben dem Tauchretter zur Grundausstattung eines jeden deutschen U Bootes, die "Notauftauchdose Bohnen" eingeführt worden.

  10. #30
    Admiral Avatar von See_Wolf
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    Ahoi Spare, ahoi Hammer. :-))

    Nicht nur im Spiel gibt es neunmal kluge Besserwisser. Auch in Real erlebe ich immer wieder so wunderbare Sprüche.

    Erst vor einer Woche kam ein junger Klingelputzer (Aboverkäufer) an meine Tür. Er wollte mir irgend ein Schundblatt aufschwatzen. Als er aber merkte, dass er mich nicht rum kriegt, fällt anscheinend sein Blick in meinen Hausgang. Dort, auf einer kleinen Anrichte steht ein alter Kasten mit Kurbel an der Seite. Ein altes Feldtelefon.
    Er war wohl schon etwas erzürnt darüber, weil ich mich nicht erweichen ließ. Da fängt er an zu Lästern, ob ich noch im Mittelalter leben würde und mir nicht mal ein richtiges Telefon, oder Handy leisten könne.

    Ich lächelte nur müde und schloss einfach nur die Tür. Warum ihm erklären, welchen Zweck dieses alte Gerät erfüllt? Warum es Wichtig für mich ist!

    Wie der Teufel es will, ein paar Tage später hatten wir ein richtiges Unwetter. Blitz und Donner. Sturm, der fast das Dach abdeckte. Plötzlich, im ganzen Dorf kein Strom mehr. Das passiert bei uns öfters. Bin ich gewohnt.

    Jetzt haben wir aber im Stall eine Kuh, kurz vorm kalben. Nicht meine, sondern die vom Nachbarn. Er nutzt unseren ausrangierten Stall, wenn wieder eine Kuh von den Anderen getrennt werden muss. Damit man nicht immer zwischen Wohnhaus und Stall hin und her rennt, nur um einen Kaffee zu holen, oder um die Frau aus dem Bett zu holen, damit sie nicht die Arbeit verpennt, brauche ich, oder er, nur an der Kurbel vom, im Stall abgestellten Feldtelefon drehen und schon habe ich sie am Apparat.
    Auch umgekehrt, wenn Jemand an der Tür ist, dann mein Mädel die Tür auf macht, dieser aber zu mir möchte, dann braucht sie nur die Kurbel drehen und kann so mich erreichen, ohne den Fremden aus den Augen zu verlieren.

    Man kann es auch anders benutzen, gerade, wie mit der Kuh. Da kann man das Gerät auch wie ein Babyphon einsetzen. Wenn es los geht, dann hört man das auch beim schlimmsten Unwetter. Man braucht nur einige Umdrehungen machen und den Hörer daneben legen. Das reicht für die nächsten Stunden.

    Ist ein Freund in der Werkstatt und hat eine Frage wo er was finden kann, kein Problem. Kurbeln und reden.

    Auch wenn der Förster, oder Jäger wieder da ist. Daneben ist ihr Kühlhaus. Dann sagt er mir Bescheid und ich brauche nicht nachschauen, was auf dem Hof los ist.

    Auch die ausländischen Mieter aus den untervermieteten Zimmern haben schon den Vorzug dieses Gerätes entdeckt. Der Eine kocht gerade eine Kohlsuppe, während sein Kumpel den Traktor repariert: "Essen fertig, kommst du?"

    Macht das mal, ohne Strom, oder über ein Handy, das noch dazu Geld kostet. Das Feldtelephon kostet nichts. Man ist erreichbar, auch in der Werkstatt und seinen Zweck erfüllt es nach so vielen Jahren immer noch. Das Ding war schon im Krieg. Es ist einfach unkaputtbar. :-))

    Soll ich deswegen mich über diesen dummen Bub aufregen ? Na, es gibt Wichtigeres, als ihm die Hammelbeine lang zuziehen, oder es ihm zu erklären. Würde er etwas Grips im Kopf haben und den Kopf mal zu Seite neigen, dann würde etwas Hirn zusammen laufen und er würde selber darauf kommen, für was man wohl auf einem Hof so ein Ding gebrauchen könnte.
    Das einzige, was ich dann noch machte, ich drehte die Kurbel und fragte den einen Polen, der gerade hinten in der Tenne war, ob der Typ den Hof verlassen hat. Und schon wieder hat das mittelalterlich anmutende Gerät seinen Zweck erfüllt.

    Diese Dinger funzen noch, auch wenn der Himmel uns auf dem Kopf fällt. Sonnenwinde oder EMP von Blitzschlägen. Es läuft und läuft und läuft. :-)))))

    Ach und Handys haben hier sowieso keinen Empfang.

    Gruß,
    See_Wolf

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